Therapeutischer Rahmen
Die Therapie erfolgt je nach Alter des Patienten oder der Patientin als Spieltherapie oder als Gesprächstherapie.
Spieltherapie bezeichnet die Verwendung von Spielmaterial, das die Therapeutin als symbolische Mitteilung der Erlebnisse und Gedanken des Kindes versteht. Das Kind soll über das Spielen seine Konflikte symbolisch mitteilen und darstellen und so verarbeiten. Das Setting der Spieltherapie bietet sich bei jüngeren Kindern bis hin zu Kindern im Grundschulalter an. Die Spieltherapie wird durch regelmäßig stattfindende Bezugspersonengespräche flankiert. Gesprächstherapie meint therapeutische Gespräche, in denen die Patienten sich frei äußern können in einem geschützten Rahmen. Dazu können sie neben der Sprache z.B. auch Rollenspiele benutzen.
Welche Symptomatik wird behandelt?
Ich behandle alle Störungen des Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalters, die für eine ambulante Behandlung geeignet sind wie z.B.:
- Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)
- Störungen des Sozialverhaltens
- Angststörungen (z.B. Trennungsängstlichkeit, Angst vor Erbrechen, soziale Phobie)
- Depressive Episoden
- Anpassungsstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
Sollte der ambulante Rahmen nicht ausreichen, werden Sie an geeignete Stellen verwiesen.
Beginn und Dauer einer Therapie
Die Dauer ist abhängig von Schwere und Dauer der Symptomatik und Veränderungsfähigkeit der beteiligten Personen. Daher kann sie am Anfang schwierig vorhergesagt werden. In der Regel ist mit einer Dauer von 2 - 3 Jahren zu rechnen.
Wenn Sie sich unsicher, ob Ihre Symptomatik behandlungsbedürftig ist, können Sie bei mir einen Termin zur Psychotherapeutischen Sprechstunde vereinbaren. Die Psychotherapeutische Sprechstunde steht am Anfang der Behandlung. In diesen ersten Sitzungen wird die Indikation für eine Therapie und die Passung zwischen mir als Therapeutin und Ihnen als Patient:in bzw. Ihrem Kind als Patient:in geprüft. Nach fünf Sitzungen besprechen wir ergebnisoffen, ob eine Therapie beantragt wird. Danach folgen probatorische Sitzungen, woraufhin die eigentliche Therapie eingeleitet werden kann.